Der 29-jährige muslimsche Medizinstudent Khaled Kashkush, aus der israelisch-arabischen Stadt Kalansuwa stand heute vor einem israelischen Gericht. Eigentlich wohnt der Mann in Deutschland, doch vor drei Wochen wurde er verhaftet und nach Israel zurückgebracht. Der Grund: Er arbeitete in Deutschland für die Terrororganisation Hisbollah, die hier freie und unbegrenzte Ausbreitungsmöglichkeiten hat.
Das deutsche Hisbollah-Hauptquartier unter Dr. Hasham Hassan ist insbesondere damit beschäftigt, Gelder ermordeter Terroristen heim in den Libanon zu schaffen. Dem Terroristen Muhammed Hashem, bekannt als Mazen, gab der eifrige Medizinstudent seine E-Mail Adresse für künftigen Gedankenaustausch und 2000 Euro für seine Mühen.
Stellt sich die Frage, wie ein armer arabisch-israelischer Medizinstudent auf die Idee kommt, gerade in Deutschland studieren zu wollen, wie er an einen für einen Studenten doch erheblichen Betrag von 2000 Euro ran kommt und wieso er sie ausgerechnet einem libanesischen Terroristen schenkt.
Offenbar sahen sich die beiden an konspirativen Treffen für die gemeinsame Sache: Die Vernichtung Israels. Arabische Israelis wie Kashkush sind bei der Hisbollah besonders gern gesehen, weil sie den “zionistischen Staat” von innen angreifen können. Alles geplant und organisiert auf deutschem Boden, dem sicheren Hafen der Hisbollah.
Mazen stiftete Kashkush dazu an, in einem Krankenhaus in Haifa zu arbeiten und Patientendaten über israelische Soldaten auszuspionieren. Zum in Deutschland organisierten Netzwerk gehören außerdem noch weitere arabische Studenten – also entgegen der gängigen Mitleidsmasche durchaus gebildete Leute.